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Samstag, 20. Februar 2016

[Rezension] On the Island - Liebe, die nicht sein darf - Tracey Garvis-Graves


On the Island: Liebe, die nicht sein darf - Tracey Garvis-Graves



Was mir bei diesem Buch zuerst ins Auge fiel war das Cover. Es bringt wirklich eine sommerliche Atmosphäre rüber und weckt die Sehnsucht nach einem Urlaub am Meer. Das nächste was mir auffiel war das große SOS im Strand und als ich dann las worum es in dem Buch geht, landete es sofort im Warenkorb. Ich glaube es ist das erste Buch dieser Art das ich gelesen habe. Zumindest möchte mir gerade kein ähnliches einfallen. 

Anna ist Lehrerin und hat einen Sommerjob angenommen. Sie fliegt mit dem fünfzehnjährigen T.J und dessen Eltern auf die Malediven. Während diesen Urlaubs soll sie T.J helfen den Schulstoff nachzuholen den er während seiner langen Krankheitsphase verpasst hat. T.J’s Eltern sind schon vorgeflogen und als Anna und T.J den beiden schließlich folgen, geschieht das Unglück. Das Wasserflugzeug das sie auf eine der kleineren Inseln bringen soll auf der T.J’s Eltern ein Ferienhaus gemietet haben, stürzt mitten über dem Ozean ab. Anna und T.J gelingt es mehr aus Zufall als etwas anderes sich auf eine der unbewohnten Inseln zu retten. Verletzt und verängstigt warten die beiden darauf gerettet zu werden, doch mehr Zeit vergeht, desto klarer wird das dies so schnell nicht geschehen wird. 
Ganz ehrlich, ich versuche wage zu bleiben weil ich einfach nicht zu viel der Geschichte erzählen möchte. Bei dem Buch ist es wirklich wahnsinnig einfach zu spoilern und schwer das zu vermeiden. Anna war mir von Anfang an sympathisch. T.J hat man erst auf der Insel besser kennengelernt, doch auch ihn mochte ich schnell sehr gerne. Die beiden versuchen mit allen Mitteln zu überleben und es war interessant zu beobachten wie sie sich weiter entwickeln. Am Anfang hatte ich so meine Zweifel ob die beiden das wirklich schaffen, denn zu der Zeit war der Wassermangel das größte Problem. Kaum war dieses Problem soweit aus der Welt geschafft, fingen die beiden an sehr kreativ zu werden. 
Teilweise muss man wirklich sagen das ihnen alles irgendwie in den Schoß gefallen ist. Es gab vielleicht den ein oder anderen Zufall zu viel, aber mich persönlich hat das überhaupt nicht gestört. Ich erwähne es hier auch nur weil es auch Leser gibt die solche Dinge stören, ansonsten hätte ich es unerwähnt gelassen weil es mir persönlich beim lesen nicht wichtig gewesen ist.
Worüber ich erstaunt war und womit ich nicht gerechnet hatte, war wie lange die beiden nun auf dieser Insel festsitzen. Ich hatte mit ein paar Wochen, vielleicht auch Monaten gerechnet, habe damit aber sehr weit am Ziel vorbei geschossen. Was ich auch nicht gedacht hätte, ist das sich die Liebesgeschichte und die körperliche Beziehung der beiden erst so weit hinten entwickeln würde. Man kennt das ja, normalerweise gehen solche Dinge schneller. Allerdings fand ich das hier sehr gut gemacht und vor allem realistisch.
Irgendwann werden die beiden dann doch gerettet, das verrät ja sogar schon die Kurzbeschreibung, und was dann kommt war auch typisch für so ein Buch. Auch diese Zeit nach der Insel war gut beschrieben und daher auch nicht langweilig. Es wurden auch alle Handlungsstränge bis auf einen abgeschlossen, aber dazu gibts in einer anderen Rezension mehr.
Mir hat die Geschichte wirklich sehr gut gefallen. Es ist etwas schönes für zwischendurch das einen emotional aber auch mitnehmen kann. Ich hatte durchaus das ein oder andere Mal Tränen in den Augen. Der Kauf hat sich für mich absolut gelohnt, auch wenn das Buch nicht perfekt ist und es den ein oder anderen Zufall zu viel gibt.



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